
Die liebe
April hat mich mit einem Stöckchen beworfen, wobei ich unbedingt erwähnen muss, dass sie es in sanftem Bogen getan hat. Und weil sie meinte, dass nun auch nicht unbedingt alles bebildert sein muss, guck ich mal, was ich machen kann. Denn es ist schwer im beginnenden Winter eigene Fotos von Blühern aufzutreiben.
Genau wie April habe auch ich jetzt erst richtig Zeit den Garten zu entdecken und auch zu bearbeiten. Im vergangenen Frühjahr und Sommer hatte ich jedenfalls folgende
Lieblings-- Frühlingszwiebelblüher: Die niedliche Traubenhyazinthe, die eine mehrjährige Zwiebelpflanze ist. Das kann man wohl sagen, bei uns blüht sie schon Ewigkeiten im Garten, überall, sogar aus Mauerritzen kommt sie heraus. Ich mag ihre schöne violette Farbe.

Dann mag ich auch alle Tulpen. Am liebsten die ganz normalen, ohne Zacken etc.
- Prachtstaude: In unserem Garten gibt es mehrere Pfingstrosen, die noch mein Vater, der schon 1981 verstorben ist, gepflanzt hat. Sie sind über 40 Jahre alt, und wie wir finden, werden sie mit jedem Jahr noch schöner und duften noch intensiver.
- Bodendecker: Die Bodendecker-Rose, die wir letztes Jahr vor unserer Veranda gepflanzt haben und die so fleissig bis in den Spätherbst geblüht hat. Sie geht eigentlich etwas mehr in die Höhe als in die Breite, hat aber dichten Wuchs. Die Blüten sind einfach bis halbgefüllt und öffnen sich schalenförmig. Zudem zeichnet sie sich durch große Robustheit aus, denn ihr Platz ist keineswegs windgeschützt. Ich nehme an, dass es "Rosy Cushion" ist.
- Blütenstrauch: Mehrere Sträuche der Hortensien sind im Garten verteilt, und jeder blüht für sich äußerst fleissig. Rosa und weiß. Durstig sind sie immer, aber das weiß man ja bei Hortensien. Und auch im Herbst zeigen sie sich schön.
- Rose: Da sind eindeutige Favoriten die englischen Rosen, die direkt vor meinem Bürofenster wachsen und selbst jetzt blüht noch eine Austin.
- Kletterpflanze: Eindeutig - der Efeu. Er rankt so schön alles zu. Weil er aber an der Hauswand zu lästig ist, hat man mir verboten, ihn dort noch einmal anzusiedeln. Nun habe ich ihn an den Zaun beim Nachbarn gepflanzt, mit dem Erfolg, dass er mir nun in die Beete rankt. Ich werde ihn im Frühjahr dort entfernen müssen, obwohl ich ihn so schön finde.
- Baum: Das ist für mich die Eberesche, die sich ganz von selbst vor meinem Wohnzimmerfenster angesiedelt hat und ein wahrer Vogeltummelplatz geworden ist.
- Immergrüne: Da fällt mir jetzt nix ein. Außer dem Efeu, der ist ja auch immergrün.
- Einjährige: Das Schmuckkörbchen, das sich einmal ausgepflanzt, seit Jahren immer wieder ganz von selber zeigt und wahre Sträucher entwickelt.
- Kübelpflanze: Das ist bei mir eine Strelizie, die mein Kind ist, denn ich habe sie selber aus einem Samenkorn gezogen. Sie zickt immer wieder herum, will nur alle paar Jahre blühen. Da sende ich dann schlimme Schimpfworte in ihre Richtung, z. B. Kompost, dann blüht sie wieder. Sie ist ein ganzes Stück größer als ich, verbringt Frühjahr und Sommer grundsätzlich unter dem Carport, denn dort ist sie vor der Sonne geschützt.

Nun muss ich das Stöckchen weitergeben, ich würde es gerne an
bubu geben, aber sie ist ganz neu, hat wenig Zeit und muss sich erst noch mit den Riten von Blogger vertraut machen. So versuche ich es mal mit
Charlotte - Gartentraum, mit
Monika - Hügeltraum und mit
Pusteblume. Bitte, ich bin nicht beleidigt, wenn ihr keine Zeit habt. Aber, es ging jetzt auch hier schneller, als ich dachte. Ich habe ganz einfach den Beitrag von April ausgedruckt und meine Pflanzen eingefügt. So ging das viel flotter.
Aber, es ist auch jeder andere, der Lust dazu hat, eingeladen, einen kleinen Bericht abzufassen. Nur, es wäre nett, würdet ihr mir hier eine kurze Nachricht hinterlassen. Ich mag schließlich genau wie alle anderen, schauen, was ihr geschrieben habt.