Eines darf man hierzulande ja nicht - Kritik an der Solarförderung äußern. Ich mache das trotzdem. Tatsache ist, dass die Solarenergie langsam, aber sicher einfach zu teuer wird. Las ich doch diese Woche in der Tageszeitung, dass Stromkunden langsam überfordert seien. Denn sie müssen nämlich mit der Stromrechnung eine Abgabe entrichten, die wegen des Solarbooms ständig steigt. Wer das noch nicht weiß, bitte nehmt eure Stromrechnung zur Hand.
Überfördert jedoch werden Investoren und Hausbesitzer, die ihre Solaranlagen so günstig einkaufen, dass mit der auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung überdurchschnittlich hohe Renditen erwirtschaftet werden (für Sonnenstrom vom Dach gibt es jetzt 24,43 Cent pro Kilowattstunde).
Und das führt zu einer sozialen Schieflage (Überforderung und Überförderung).
Es ist nämlich nicht einzusehen, dass alleine für die Solarenergie Subventionen in Milliardenhöhe zum Dauerzustand werden.
Weiter heißt es, unser Land bräuchte Klarheit. Ganz recht. Ich mache mir schon lange Gedanken. Wie viele Solaranlagen braucht dieses Land eigentlich? Solarenergie kostet uns Verbraucher ungefähr 3 mal so viel wie Windenergie. 2011 war ein Rekordjahr für den Zubau mit Solarenergie. Wie schön und wichtig. 2011 wurden bundesweit acht Milliarden Euro Förderkosten für den sonnigen Strom ausgegeben. Photovoltaik macht nur 3 % des erzeugten Stromes aus. Der Verbraucher darf das mit 3,59 Cent in diesem Jahr pro Kilowattstunde bezuschussen. Macht bei mir ungefähr 125 Euro pro Jahr.
Ach ja, und bitte jetzt nicht - Umwelt - die niedlichen blauen Plättchen müssen auch mal entsorgt werden. Sie beinhalten, je nachdem - Cadmium oder Silizium. Bitte nicht schon wieder - Arbeitsplätze - 2 große Firmen dieser Branche mussten eben Insolvenz anmelden, die meistverkauften blauen Plättchen kommen aus China.
Zu bedenken wäre auch der immense und vor allem unkontrollierte Zubau, es sieht bald aus wie in anderen Welten. Überall - Photovoltaik. Es wäre schön, würde erst nachgedacht, dann gebaut. Man braucht zum Zubau mit Solarzellen auf den Dächern ja nicht einmal eine Baugenehmigung. Der Nachbar steht plötzlich vor vollendeten Tatsachen. Aber - die Euro-Zeichen leuchten! Eine maßvolle Bebauung, eine kontrollierte, das wäre sinnvoll. Sonst ist irgendwann einmal alles voll auf Dächer, Garagendächern, Flächen. Ist das jetzt erstrebenswert?!
Nach dem Artikel war ich sehr gespannt auf Leserzuschriften. 2 Stück habe ich gerade einmal gelesen, eine ganz passabel, weil realistisch, Für und Wider abwägend. Die andere ist der Meinung, man solle doch dankbar sein. Dass es Leute gibt, die Kosten und Mühe nicht scheuen (Ökogutmenschen) und für den Stromkunden eine Anlage installieren. Ja, ich lache gleich. Es geht hier wirklich den allerwenigsten um die Umwelt, in erster Linie lässt sich damit gut verdienen. Und jetzt sage mir keiner, dass das der pure Neid sei, selber hätte ich überhaupt keine Mühe, in eine Anlage zu investieren.
Hierzulande habe ich immer das Gefühl, solche Dinge interessieren einfach nicht, erst wenn alles dicht ist, dann kommt ein großer Aufschrei.
Nach dem Artikel war ich sehr gespannt auf Leserzuschriften. 2 Stück habe ich gerade einmal gelesen, eine ganz passabel, weil realistisch, Für und Wider abwägend. Die andere ist der Meinung, man solle doch dankbar sein. Dass es Leute gibt, die Kosten und Mühe nicht scheuen (Ökogutmenschen) und für den Stromkunden eine Anlage installieren. Ja, ich lache gleich. Es geht hier wirklich den allerwenigsten um die Umwelt, in erster Linie lässt sich damit gut verdienen. Und jetzt sage mir keiner, dass das der pure Neid sei, selber hätte ich überhaupt keine Mühe, in eine Anlage zu investieren.
Hierzulande habe ich immer das Gefühl, solche Dinge interessieren einfach nicht, erst wenn alles dicht ist, dann kommt ein großer Aufschrei.
Nachtrag: Solarzellen zur Heizungsunterstützung etc. stören wirklich kaum, man muss 2 x hinsehen, um sie wahrzunehmen. Ich dachte an Photovoltaik und die Situation in eben diesen Tagen. Sie werden kreuz und quer und überall, wo irgend möglich, angebracht.
kein anonymer Kommentar!
AntwortenLöschenAber du schreibst in erster Linie lässt sich damit verdienen. das stimmt so nicht. Wir haben unsere Anlage jetzt etwa 10 Jahre. Sie zahlt sich selbst, aber verdienen tun wir damit nicht. Wir haben uns das Geld ja leihen müssen und haben das als Gutmensch getan!
Gruß
Andrea
....Spannend Dein Artikel!
AntwortenLöschenSeit ich 1998 mein Häusle(mit 2 Kollektoren für Fussbodenheizung und warmes Wasser für den Eigenbedarf) im Schwobaland gebaut habe und einen Papa habe der schon in den 70igern mit Solarenergie auf meinem Elternhaus mithilfe von Gartenschläuchen rumexperimentiert hat-auch für den Eigenbedarf und zu Sparzwecken ;)-hat mich der ganze Boom ums Geldverdienen mit den Dingern nicht mehr so intressiert.
Für mich war es damals wirklich eine günstige Alternative.
Ich denke aber,dass man auch mit der Solarenergie(wie mit allem) überziehen und sein "Unwesen" treiben kann....
....und ich habe Den Post von Dir so verstanden,dass Du genau das anmerkst und zu mehr Nach -und Überdenken anregen möchtest.
Liebe Grüsse und gute Besserung wünscht Doro
Es ist nicht so einfach das Richtige zu tun. :-/
AntwortenLöschenDer Strom der aus der Steckdose kommt ist sowieso immer ein Strommix. Dass jetzt Solarengergie so subventioniert wird finde ich auch nicht richtig, denn es spricht weder jemand von der späteren Entsorgung der Solarzellen, noch davon, dass sie auch nicht emissionsfrei hergestellt werden können. Wie weit sich das dann die Waage hält, weiß auch keiner so genau. Geht wahrscheinlich gegen null, also eigentlich witzlos. Die die es wissen werden es sicher nicht an die große Glocke hängen.
Mein Vorschlag wäre alle Laufbänder und Hometrainer der Sportstudios an Dynamos zu hängen, dann hätte die Hamsterlaufradrennerei dort auch einen wirtschaftlichen Nutzen. Das wäre dann mal Ökostrom. *g* Aber ich hab keine Ahnung nur Bauchgefühle.
Liebe Grüße aus dem Laufrad, das gerade den Schlepptop antreibt, Szintilla *mbg*
@Tà mè: Andrea, das hat sich mittlerweile wohl geändert. Ich weiß das, denn in unmittelbarer Umgebung wurde installiert, um Geld aufzuräumen, und um zu verdienen. Die mussten kein Geld leihen. Selber würde ich sofort investieren, wenn ich damit etwas für die Umwelt und z. B. auch für meine Heizung tun könnte. Aber das ist alles noch viel zu unausgegoren und von oben reichlich gesteuert. Bisher haben wir alles getan, was man so tun kann, um zu sparen.
AntwortenLöschenAber danke für deinen Kommentar, ich lasse alle Kommentare stehen und lesen, die unterzeichnet sind.
@Doro: Genau Doro, man muss das immer unterscheiden. Photovoltaik und das was du beschreibst, das sind unterschiedliche Dinge. Solarzellen zur Unterstützung der Heizung (sinnvoll) auf jeden Fall.
Du hast es richtig erkannt, mich ärgert diese ganze Hype und der unkontrollierte Zubau. Und - dass wir tatsächlich mitbezahlen.
Danke für deinen Kommentar!
@szintilla: Wie du schreibst, das stimmt. Gestern abend war in "Plusminus" auch noch zu sehen, wie schnell unfachmännisch installierte Zellen eine immensene Brandgefahr darstellen. Auch gepflegt werden müssen die Teile, Sturm, Tierverbiß etc. können große Schäden anrichten (Lichtbogen).
Gelacht habe ich über deinen Vorschlag, das wäre vielleicht mal was, dann hätte diese merkwürdige Rennerei endlich einen Nutzen.
Danke auch dir!
LG, Brigitte
Liebe Brigitte,
AntwortenLöschengrundsätzlich hast Du recht, insbesondere, was die Umlage der Kosten auf die normalen Stromkunden angeht.
Auch das "Zupflastern" mit Photovoltaikanlagen sehe ich zum Teil auch so!
Es gibt nur eine Überlegung, die bei Dir außen vor bleibt, der Atomstrom!
Und da sollte man doch ins Grübeln kommen, denn die ungeklärte Entsorgung der Brennstäbe und diverse andere schlimme Risiken sind zu diskutieren.
Die Kostenumverteilung ist so nicht richtig...da hast Du recht, aber die Optik im Verhältnis zum Atomstrom ist glaube ich das kleinere Übel.
Ach, das ist ein weites Feld und es ist schade, dass so wenige Kommentare erfolgt sind. Ist das vielleicht kein Thema für Frauen????
Ganz liebe Grüße
Iris
@Herzblatt: Liebe Iris, danke dir erst mal für deinen Kommentar. Ich glaube, man muss zuviel lesen in diesem Post. Und es ist ein Thema, über das viele einfach zu wenig Bescheid wissen. Sie werden sich vielleicht wundern, über die blauen Welten auf den Dächern, die im letzten Jahr so immens zugenommen haben. Ich wäre halt dafür, dass das Alles etwas kontrollierter abgehen würde. Was im Moment stattfindet, ist ein wildes Hinbauen überall. Gehe ich nun in meinen Garten, dann schaue ich in Augenhöhe auf die Solarmodule meines Nachbarn, der sie auf sein Garagendach gesetzt hat, unter anderem. Das ist für den Nachbar sehr einträglich, für uns ist es ein Ärgernis. Auf das wir nun den Rest unseres Lebens schauen dürfen. Er sieht das ja nicht. Und daneben wird ebenfalls moduliert. Aber wirklich nur wegen der Erträge.
AntwortenLöschenAtomstrom: den möchte ich auch nicht und ich wollte ihn auch nie. Jahrzehntelang war der Ausstieg einfach kein Thema hier. Man hätte längst alles mögliche tun können. In Plan ist hier in der Nähe ein Gaskraftwerk, was ebenfalls Vor- und Nachteile hat. Photovoltaik erzeugt ja nur eine sehr geringe Menge, und was für ein Aufwand. Windkraft soll etwas besser sein, wird mit 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Aber Photovoltaik ist wohl politisch auch so gewollt.
Übrigens Atomkraftwerk, Iris, ich wohne so weit weg von Gundremmingen, dass ich mir täglich die Türme beschauen könnte.
Und - ich weiß, dass komplizierte Themen immer wenig Interesse erzeugen, macht doch nix.
Liebe Grüße, Brigitte
Ich finde es so, wie es im Moment aussieht, auch noch recht unausgegoren und chaotisch. Den Bericht in Plusminus habe ich auch gesehen und war schlichtweg bestürzt, was man da alles bedenken und beachten muss.
AntwortenLöschenIch persönlich fühle mich noch nicht genug und hinreichend informiert und abgesichert, dass ich mich darauf einlassen würde.
Danke für diesen Bericht, liebe Brigitte.
Herzlich,
Anna-Lena
Naja, es werden schon mehrere Kommentare geschrieben worden sein. Die Negativen werden ja nicht veröffentlich..... Schade, hätt ich auch gerne gelesen.
AntwortenLöschenWir haben Solarzellen am Dach fürs Warmwasser im Sommer. Eine sehr gute Sache.
Stimmt das wirklich, daß bei Euch soviel für "Überschußstrom" der ins Netz eingespeist wird, bezahlt wird ? Tja, das ist wohl das Übel, oder ?
Wir hätten auch die Südlage, und könnten Photovoltaik gut nutzen. Aber, wir finden auch, daß das Ganze noch ziemlich "unfertig" ist. Es gibt gar keine kleinen Anlagen, die zu unserem Stromverbrauch passen würden. Und : Mehr produzieren und einspeisen lohnt hier nicht. Man kriegt ganz wenig dafür.
Mit der Verschandelung der Umwelt, die so auch oft betrieben wird,gebe ich Dir Recht.
lg Frieda
Wie man es macht ist es nicht richtig - oder?
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Barbara
@Anna-Lena: Ganz recht, nur um Geld zu verdienen,möchte ich das wirklich nicht tun. Ich mag auch einen Nutzen sehen. Solarzellen für Warmwasser dienen ja der Unterstützung der bestehenden Heizung. Ich hätte am liebsten eine sinnvolle Lösung für eine Heizung, und die sollte nicht unbedingt Pellets heißen, oder Biogas, denn da wird ebenfalls sehr viel Unausgegorenes und Schädliches für die Umwelt betrieben.
AntwortenLöschenDie Politik wäre schon längst gefordert gewesen hier sinnvoll unterstützend zu arbeiten.
@Frieda: Du hast das falsch verstanden! Negative Kommentare, d. h., jene die mir nicht gefallen könnten, werden selbstverständlich veröffentlicht. Nur keine anonymen, die ich gerne bekomme, wenn ich mal was sage, das nicht so gefällt. Dies ist ein Thema, das ziemlich heikel ist, weil viele schon Photovoltaik auf ihren Dächern haben, und das natürlich vehement verteidigen. Auf betreffenden Foren darf man gar nix fragen, was nicht in den Kram passt, da wird man gleich niedergemacht. Und, auf solche Themen, da gibt es immer wenig Äußerungen. Ist so, macht nix!
Solarzellen für Warmwasser rentiert, wenn mehrere Personen Warmwasser verbrauchen. Dann ist das gut. Und wenn man z. B. Fußbodenheizung hat.
Doch, es stimmt, die Vergütung ist so hoch (subventioniert), daher das Übel. Damit will man Geld verdienen. Ich würde lieber etwas für die Umwelt tun, d. h. etwas, das der Umwelt nicht schaden würde. Ihr macht das besser. Wer verdienen will, kann, aber bitte nicht mit Subventionen und auf Kosten der Umwelt.
LG, Brigitte
@Anna-Lena und @Frieda: Danke auch für eure Mühe!
AntwortenLöschen@ahora-giocanda: Barbara, ich weiß jetzt nicht, wie du das meinst.
AntwortenLöschenIch finde jetzt nicht richtig, dass das derartig subventioniert wird, und dass gebaut werden darf, wo es einem beliebt. Wir alle müssen das anschauen. Und meistens nicht derjenige, auf dessen Grund die Module stehen. Derjenige handelt ja nur zur Sonnenseite hin. Ein bisschen mehr Konzept in diesen Ideen, und Kontrolle, sonst befinden wir uns irgendwann mal inmitten von Modulen.
Das wäre dann auch nicht richtig!
Lieben Gruß, Brigitte
Das ist wirklich ein schwieriges Thema und ich kann auch nicht viel dazu sagen, da es hier bei uns im Norden noch mehr das andere Extrem gibt, nämlich Windkraft-Anlagen. Und die finde ich nun auch nicht sonderlich schön anzuschauen. Sie verschandeln nicht nur die Landschaft, sondern demnächst auch noch das Meer. Und was dann dort damit angerichtet wird, weiß auch noch kein Mensch. Und Bremerhaven setzt für die Zukunft voll auf Windkraft. Ich denke alles was extrem und einseitig eingesetzt wird, birgt Risiken. Mich würde nicht wundern, wenn in ein paar Jahren wieder eine andere Stromquelle aufgetan wird und die anderen schachmatt setzt. Wo dann das ganze Zeugs entsorgt werden soll, ist mir auch schleierhaft. Zum Atomstrom sage ich auch "Nein danke", aber was nun das Non-Plus-Ultra ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.
AntwortenLöschenInteressantes Thema, bin gespannt auf weitere Kommentare.
lieben Gruß
die Weserkrabbe
@Weserkrabbe: Windkraft, die ist mir schon 1996 auf den Hügeln rund um San Francisco aufgefallen. Da ist enorm viel Platz. Auch auf Sizilien gibt es sie. Und - auch hier wird das nun überall in die Landschaft gestellt. Es wird mit 9 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde bezuschusst.
AntwortenLöschenNatürlich, wir werden nicht umhin kommen, irgend etwas zu tun. Aber bitte, muss das alles so planlos ablaufen. Jeder macht, was er will und alle anderen müssen es ausbaden. Du hast schon recht, diese Spargel sind auch nicht überall schön und - sie sind leider laut. Sodass eine gewissen Distanz gehalten werden muss.
Mir fällt vor allem auf, dass von oben her nun jeder fast tun darf, was er so möchte und man muss alles hinnehmen. Gerne würde ich gute Konzepte erfahren, mit Hand und Fuss, und nicht so vieles, das so unausgegoren ist. Dessen Folgen (was wird mit den Modulen, ich meine, sie enthalten vielfach Kadmium, wenn sie ausgedient haben, wie lange halten diese auch. Ist man eigentlich sicher, dass die 20 Jahre halten usw.). Es gäbe 1000 Punkte, aber manchmal habe ich einfach nur das Gefühl, dass ganz simpel eine Übereinkunft besteht, die nicht angezweifelt werden darf, nämlich zwischen Staat und der entsprechenden Industrie. Wir haben ja auch noch nicht mal Elektroautos auf die Reihe gekriegt. Oder doch? Und niemand darf das wissen?
Ich danke dir, dass du auch was dazu geäußert hast. Es ist ein schwieriges Thema und macht so gar keine Freude.
Schönes WE und lieben Gruß, Brigitte
@ Brigitte
AntwortenLöschenWas die Kritik betrifft, da kann ich Dir nur zustimmen. Es ist aber in allen Bereichen so, nehmen wir nur die Glühlampen und diese unsäglichen Energiesparleuchten. Wir haben uns gut eingedeckt mit alt herkömmlichen Glühlbirnen, so daß uns das eins sein kann ... Aber es ist schon traurig, wie der Mensch sich manipulieren läßt! So ein bißchen Quecksilber kann ja nicht schaden *tss* *tss* - von dem Aufwand der Produktion ganz abgesehen. Möchte nicht wissen, wer aus der Politik da wieder mit wem aus der Wirtschaft verbandelt war. Denn daß die "da oben" dem gemeinen Volk Gutes wollten, ist ja wohl nicht zu glauben, denn das Gegenteil ist der Fall, was viele Beispiele belegen!
Der einzige Weg, Energie zu sparen, ist nun einmal, weniger zu verbrauchen und nicht immer mehr wegzuwerfen und immer mehr und schneller zu konsumieren. Aber ein Land, in dem der Mensch, der seinen Bedarf deckt, VERBRAUCHER genannt wird, ist eben ethisch schon sehr weit heruntergekommen, das muß man leider sagen ... da nutzt die ganze Kleinkrämerei und Herunmwurstelei mit diversen Öko-Anlagen letztendlich nix.
@Frieda
Ob Kommentare unter den Tisch fallen, kann man doch ganz leicht überprüfen - nämlich wenn man die Kommentare abonniert, so wie ich, entgeht einem kein einziger! :-)
Besonders dann nicht, wenn man die Kommentare schon bei Erscheinen des Posts abonniert, noch bevor überhaupt ein Kommentar abgegeben wurde! Das ist das tolle an diesem Blogsystem und da kann man manche Wunder erleben.
Herzliche Grüße Euch
Sara
Liebe Brigitte,
AntwortenLöschenda hast Du ja wieder einmal ein ganz heikles Thema angesprochen. Und manche scheinen sich auch schon "auf den Schlips getreten" zu fühlen.
Ich denke, eine ganz entscheidende Sache für die Umweltverträglichkeit ist die "Ököbilanz". So wie sie das jetzt öfter für importiertes Obst aurechnen. Die Teile müssennicht nur entsorgt, sondern zunächst einmal mit viel Energie auch hergestellt werden.
Windkraftanlagen sind eigentlich genauso ein schwieriges Thema.
Sie werden bei uns hier immer wieder irgendwo in die Landschaft gestellt, aber keiner will sie um sich haben.
Danke für die Denkanstöße!
Ein schönes Wochenende
Sabine
@Herz- und-Leben: Sara, erst einmal danke für deinen Kommentar. Du hast natürlich recht, auch bei den Energiesparlampen ist das so eine Sache. Dazu könnte ich dir natürlich auch einen Artikel schreiben.
AntwortenLöschenIch kann mit dir einig gehen, erst mal sparen und eine bessere Entwicklung und vor allem eine saubere, der entsprechenden Energien, weil eben alles zu bedenken ist.
Dein Hinweis an Frieda ist sicher gut gemeint. Selber mag ich aber diese Art der Überwachung ungern, auch wenn ich weiß, dass es sie gibt. Man kann ja nicht alle 100 Blogs überwachen, die man in der Leseliste hat. - Aber egal, wenn mich ein Kommentar wieder einmal megamäßig belehrt oder ganz vom Thema abkommt, dann kommt es auch vor, dass er unter den Tisch fällt. Vielleicht, weil ich schon oft darum gebeten hatte, nicht ständig meine Moderation zu übernehmen?
Aber nun weiß Frieda ja Bescheid. Und ich auch.
Ob das nun toll ist - am Blogsystem? Da kann man dann ja gleich zu FB gehen.
@Sabine K.: Tja, das ist kalkuliertes Risiko. Ich kann das verkraften *g* und ich rechne natürlich auch damit.
Ein ganz wichtiges Detail - die Ökobilanz! Wenn man das alles verfolgt, dann hat man wirklich zu staunen.
Die Windkraftanlagen? Auch wir hier werden keinesfalls vor ihnen verschont, sie kommen demnächst noch zusätzlich. Eben werden Gebiete geortet und ausgewiesen. Man hat die Bedingungen dafür bereits sehr vereinfacht. Wenn sie weitab stehen, würde ich sie mir noch eingehen lassen. Hinzu kommen noch die ebenfalls subventionierte Biogasanlagen. Deswegen gibt es mittlerweile Probleme mit den Wiesen. Nochmal ein Kapital.
Danke, Sabine!
LG, Brigitte
@Brigitte
AntwortenLöschenIch halte es schon immer so, daß ich die Kommentare abonniere. Das was Du "Überwachung" nennst, ist reines Interesse. Natürlich lese ich auch nicht alle Kommentare aller 300 Blogs, die ich so verfolge. ;-) So viel Zeit hat wohl keiner von uns. Aber doch einige ausgesuchte. Ich würde das auch eher als Auszeichnung verstehen, denn als negative Handlung!
Deine Moderation in Deinem eigenen Blog wird Dir ganz sicher niemand aus der Hand nehmen wollen. Jedoch bedeutet die Kommentarfunktion ja nicht, daß alle immer einer Meinung sein müssen, denn das wäre Zensur! Praktizieren allerdings einige Blogger/-innen, da sie nur die schön-schön-Kommentare lesen möchten. ;-)
Herzliche Grüße
Sara
@Herz-und-Leben: Ach, waren es 300.
AntwortenLöschenSara, ich benötige keine Auszeichnungen. Es geht mir einzig und alleine um das jeweilige Thema. Und ich finde es nett, dass ich die Kommentare selbst moderieren darf. Dann möchte ich mir dieses Recht auch herausnehmen.
Wenn du meine Antwort auf deinen Kommentar liest, dann war sie höflich und freundlich. Ich mag es jedoch nicht, dass ich einen Hinweis auf Zensur bekomme. Das habe ich nie getan, sondern auch das veröffentlicht, was nicht meiner Meinung entsprach.
Ein Streitgespräch über Blogkultur möchte ich hier nicht führen, denn das war ja nun wirklich nicht das Thema.
LG, Brigitte
An sich hat Solarenergie schon etwas Gutes, besonders im Hinblick auf den Ausstieg aus der Atomenergie. Doch alles in Maaßen. Wir haben heute auf unserem Sonntagsspaziergang auch einige Neubauten gesehen, wo ganze Dächer aus Photovoltaikanlagen bestehen. Schön ist das bestimmt nicht, da gebe ich Dir gerne Recht und ärgerlich ist diese Abgabe für uns, die wir keine Photov.Anlagen besitzen ganz bestimmt ...
AntwortenLöschenWindenergie ist sicher eine gute Alternative. Doch ganz ehrlich, wenn so ein Windkraftrad bei uns "vor der Haustür" unseren schönen Ausblick verschandeln würde, dann passt uns das wahrscheinlich auch nicht.... Wobei ich natürlich zugeben muss, dass ich wirklich keine Ahnung habe, wie die Bestimmungen zum Aufstellen von Windkrafträdern sind, d.h. wie weit sie von Wohngebieten entfernt sein müssen. Also halte ich ich mich da besser mal zurück mit meiner Meinung.
Ein Thema mit vielen, vielen Für und Wider.
LG Susanne
Vor einiger Zeit las ich einen Artikel im Handelsblatt, in dem berchnet wurde, dass die Energiewende mit Windkraft- deutlich billiger als mit Solaranlagen würde.
AntwortenLöschenDeshalb gibt die Solarbranche jetzt mächtig Gas, um sich in der Öffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken.
Das Klima hat aber sowie nichts davon - neue Windräder oder Solarzellen sparen kein einziges Gramm CO2 ein.
Denn der EU-weite Emissionshandel legt die Gesamtmenge an CO2 fest, die Stromkonzerne und Industrie ausstoßen dürfen. Und diese Menge ist unveränderlich - egal wie viele Windräder errichtet werden.
LG von Rosie
@Susanne: Vielen Dank auch für deinen Kommentar. Etwas maßvoller, das wäre gut.
AntwortenLöschenLies einmal bitte, was Rosie bemerkt hat, das ist ja der Punkt. Es unterstützt nichts. Nur die jeweilige Industrie, die bewerben im Moment alles konzentriert und die Leute glauben gerne dem, der ihnen Geld verspricht, für das man nicht arbeiten braucht. Daher - Plättchen auf die Dächer. Windspargel - die werden überall geprüft. Politikgewollt.
@Rosie: Danke! Das ist nämlich überhaupt der Punkt! Und ich bitte alle, die hier manchmal lesen, das zu realisieren. So ist das!
Es geht nur um gute Zahlen.
Ein endloses Thema!
LG und eine gute Woche, Brigitte